Das Trockene Auge

Wodurch entsteht ein "Trockenes Auge"?

Mit zunehmenden Alter vermindert sich die Tränenfilm-Produktion.
Besonders betroffen sind Frauen durch die Hormonveränderung in den Wechseljahren. Dass die Anzahl der Patienten, die unter dem Symptom der Trockenen Augen leiden, gerade in den letzten Jahren zugenommen hat, liegt jedoch vor allem an Umweltbelastungen und einer Reihe von Medikamenten, die über längere Zeit eingenommen werden. Besonders schwerwiegende Störungen verursachen bestimmte freiverkäufliche Augentropfen, die gegen das "Rote Auge" angeboten werden. Sie schaffen zwar zunächst Linderung und verengen die Gefäße, verstärken aber dann das ursächliche Leiden, die das Austrocknen der Hornhaut bewirken.


 

Was kann man gegen das "Trockene Auge" tun?

Zunächst einmal muss die Ursache geklärt werden, dies kann der Augenarzt.
Wenn Sie in klimatisierten Räumen arbeiten, vergewissern Sie sich, ob die Anlage für einen ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgt. Gönnen Sie Ihren Augen darüber hinaus regelmäßig frische Luft. Beim Autofahren achten Sie unbedingt darauf, dass der Strahl des Gebläses nie direkt auf Ihre Augen gerichtet ist und öffnen Sie öfters das Fenster.
Rauchen –ob aktiv oder passiv – wirkt immer negativ auf den Tränenfilm. Ist Ihr Tränenfilm nicht ausreichend, kann ein Tränenersatzmittel in Form von Augentropfen verordnet werden, um Symptome wie jucken, brennen, tränen etc. zu lindern. Naturheilverfahren, Homöopathie und Akupunktur können auch in vielen schweren Fällen helfen. Eine regelmäßige Kontrolle der Augen bei Augenarzt ist erforderlich.